Scheunenbrand in Volkertsweiler – Rund 170 Einsatzkräfte verhindern Ausbreitung des Feuers

Am Donnerstagnachmittag (11.06.2026) ist in Volkertsweiler bei Feuchtwangen eine Scheune auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Brand geraten. Gegen 15 Uhr wurden zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehren aus dem südlichen Landkreis Ansbach alarmiert. Dank des schnellen und koordinierten Eingreifens konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindert werden.

Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Scheune in Vollbrand. Umgehend wurden umfangreiche Löschmaßnahmen eingeleitet. Das Hauptaugenmerk lag zunächst darauf, die angrenzenden Gebäude, darunter das Wohnhaus sowie eine Maschinenhalle, vor den Flammen zu schützen. Dies gelang den Einsatzkräften erfolgreich.

Wie Kreisbrandinspektor Holger Frohwieser mitteilte, wurden keine Menschen verletzt. Auch die auf dem Anwesen befindlichen Tiere konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. In der Scheune lagerten unter anderem Stroh und Futtermittel, was die Löscharbeiten zusätzlich erschwerte.

Zur Brandbekämpfung kamen mehrere Strahlrohre sowie zwei Drehleitern zum Einsatz. Um versteckte Glutnester erreichen zu können, wurde das gelagerte Stroh aus der Scheune geräumt. Unterstützt wurden die Feuerwehren dabei durch das Technische Hilfswerk (THW) sowie Kräfte des Bayerischen Roten Kreuzes.

Die Löscharbeiten zogen sich bis in die frühen Morgenstunden. Besondere Herausforderungen stellte ein unter der abgebrannten Scheune befindlicher Bunker dar. Dieser musste durch Atemschutzgeräteträger aufwendig von Hand ausgeräumt werden. Das darin befindliche Material wurde nach und nach ins Freie gebracht und dort abgelöscht, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.

Nachdem sämtliche Glutnester beseitigt waren, konnte der Kräfteansatz schrittweise reduziert werden. Für die weitere Überwachung der Einsatzstelle wurde eine Brandwache eingerichtet.

Insgesamt waren rund 170 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW und Bayerischem Roten Kreuz an dem Einsatz beteiligt. Der Kreisfeuerwehrverband Ansbach bedankt sich bei allen eingesetzten Kräften für die professionelle und engagierte Zusammenarbeit während dieses langwierigen Einsatzes.

Fotos und Text: Tizian Gerbing