140 Einsatzkräfte bekämpfen Waldbrand zwischen Deffersdorf und Wieseth
Am Nachmittag ist es kurz nach 15 Uhr in einem Waldgebiet zwischen Deffersdorf und Wieseth (Landkreis Ansbach) zu einem Waldbrand gekommen. Das Feuer brach nach ersten Erkenntnissen auf dem Gelände einer Schießanlage aus und erfasste eine Fläche von rund 400 Quadratmetern.
Aufgrund der zunächst unklaren Lage wurden rund 140 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus dem Landkreis Ansbach alarmiert. Um eine weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern, bauten die Einsatzkräfte einen Löschangriff von zwei Seiten auf. Dadurch konnte der Brand zügig eingedämmt und schließlich unter Kontrolle gebracht werden.
Eine besondere Herausforderung stellte die Wasserversorgung im Waldgebiet dar. Wie ein Sprecher der zuständigen Feuerwehr Wieseth mitteilte, war die Wasserversorgung vor Ort nur eingeschränkt verfügbar. Zur Unterstützung rückten deshalb zahlreiche Landwirte aus der Umgebung mit Wasserfässern an. Die Feuerwehren errichteten mehrere Faltbehälter, in die das Wasser aus den landwirtschaftlichen Transportfässern eingeleitet wurde. Von dort aus erfolgte die weitere Wasserversorgung der Löschfahrzeuge.
Das Bayerische Rote Kreuz stellte während des Einsatzes die medizinische Absicherung der Einsatzkräfte sicher und versorgte die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner mit Getränken.
Durch das schnelle und koordinierte Zusammenwirken aller beteiligten Organisationen sowie der zahlreichen unterstützenden Landwirte konnte eine Ausbreitung des Feuers auf weitere Waldflächen verhindert werden.
Der Kreisfeuerwehrverband Ansbach bedankt sich ausdrücklich bei allen eingesetzten Feuerwehren, dem Bayerischen Roten Kreuz sowie den Landwirten für die hervorragende Zusammenarbeit und die schnelle Unterstützung bei diesem anspruchsvollen Waldbrandeinsatz.
Fotos und Text: Tizian Gerbing

