Chemikalienaustritt bei Unternehmen nahe Dinkelsbühl – eine Person verletzt
Dinkelsbühl – Zu einem Gefahrguteinsatz ist die Feuerwehr am Montag bei einem Unternehmen nahe Dinkelsbühl (Landkreis Ansbach) alarmiert worden. In einem Firmengebäude waren verschiedene chemische Stoffe ausgetreten. Dabei wurde eine Person verletzt und kontaminiert.
Die Einsatzkräfte wurden gegen 12 Uhr zu dem Betrieb alarmiert. Nach ersten Erkenntnissen war eine Flüssigkeit ausgetreten. Um welche Stoffe es sich genau handelt und in welcher Zusammensetzung sie vorlagen, war zunächst noch nicht abschließend bekannt. Im weiteren Einsatzverlauf wurde auch der Austritt von Blausäure bekannt.
Die verletzte Person wurde durch die Einsatzkräfte aus dem betroffenen Bereich gerettet, dekontaminiert und an den Rettungsdienst übergeben. Sie wurde anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Die Feuerwehr arbeitete daran, den betroffenen Bereich zu sichern und die ausgetretene Flüssigkeit aufzunehmen. Dabei kamen neben den örtlichen Feuerwehren auch Kräfte des Gefahrgutzugs und des Katastrophenschutzes zum Einsatz. Die Flüssigkeit wurde gebunden und anschließend aufgenommen. Ziel war es, den betroffenen Bereich sicher zu reinigen und eine gefahrlose weitere Nutzung zu ermöglichen.
Insgesamt waren rund 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei vor Ort. Die Feuerwehr Sinbronn sowie weitere Feuerwehren aus dem Landkreis Ansbach waren ebenso beteiligt wie Spezialkräfte für Gefahrguteinsätze. Zum ersten Mal kam auch der neu beschaffte CBRN-Erkunder des Landkreises zum Einsatz. Dieser ist bei der Feuerwehr Mönchsroth stationiert.
Die Ursache für den Chemikalienaustritt ist derzeit Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Text und Fotos: Tizian Gerbing









